Das Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA) respektiert Ihre Privatsphäre und fühlt sich dem Datenschutz und der Informationsfreiheit verpflichtet.
Das BfAA verarbeitet personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie gegebenenfalls spezialgesetzlichen Regelungen. Personenbezogene Daten werden ausschließlich für Zwecke der ordnungsgemäßen Aufgabenerfüllung des BfAA verarbeitet.
Um Sie über die Datenverarbeitung und Ihre Rechte aufzuklären und unserer Informationspflicht (Art. 13 und 14 DSGVO) nachzukommen, informieren wir Sie nachfolgend über die Verarbeitung personenbezogener Daten bei der Nutzung unserer Website, bei Inanspruchnahme einer durch das BfAA angebotenen Verwaltungsdienstleistung oder sonstiger Kontaktaufnahme.
Kinder und Personen unter 18 Jahren sollten ohne Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten keine personengebundenen Daten an uns übermitteln. Das BfAA fordert keine personenbezogenen Daten von Kindern an, sammelt diese nicht und gibt sie nicht an Dritte weiter.
Grundlagen
Diese Datenschutzerklärung verwendet Begriffe der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die zum besseren Verständnis erläutert werden.
Personenbezogene Daten dürfen nur verarbeitet werden, wenn es eine gesetzliche Rechtsgrundlage gibt oder Sie der Verarbeitung zugestimmt haben. Verarbeitete personenbezogene Daten müssen gelöscht werden, sobald der Zweck der Verarbeitung erreicht wurde und keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen einzuhalten sind.
Verantwortlicher und Datenschutzbeauftragter
Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:
Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten
Kirchhofstraße 1-2, 14776 Brandenburg an der Havel
Behördlicher Datenschutzbeauftragter des BfAA gemäß Art. 37–39 DSGVO:
Der / die Datenschutzbeauftragte
Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten
Kirchhofstraße 1-2, 14776 Brandenburg an der Havel
Telefon: +49 (0)30 / 18 47 300 (Vermittlung)
Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c) DSGVO, soweit die Verarbeitung zur Erfüllung einer uns obliegenden rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, hier:
Zur Verarbeitung von Prüfungsergebnissen und Prüflingsdaten von zwei Prüfungstypen (DSD I und DSD I PRO), sowie von Bewertungskräften und Lehrkräften oder Programmleitungen der teilnehmenden zwölf Bundesländer und Ungarn und Trentino/Italien.
Speicherung, Verarbeitung und Löschung
Folgende Daten werden im Rahmen der Bearbeitung von Prüfungsergebnissen und Prüflingsdaten erhoben und verarbeitet:
- Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geburtsort und -land sowie Geschlecht (m/w/d) der Prüflinge
- Kontaktdaten der Prüfungsbeauftragten, Bewertungskräfte und Programmleitungen (E-Mail-Adresse, Telefonnummer(n), dienstliche Adresse)
- Prüfungstyp
- Prüfungszeitraum
- Prüfungsergebnisse
Die von Ihnen übermittelten Daten werden 30 Jahre nach abgeschlossener Prüfung gelöscht.
Eine Weitergabe der personenbezogenen Daten erfolgt nur, soweit es zur Bearbeitung der Prüfungsergebnisse erforderlich ist.
Die Daten werden automatisiert verarbeitet. Ein Profiling findet nicht statt.
Ihre Rechte
Der Betroffene erhält eine umfassende Einsicht in die ihn angehenden Daten und einige andere wichtige Kriterien wie beispielsweise die Verarbeitungszwecke oder die Dauer der Speicherung. Es gelten die in § 34 BDSG geregelten Ausnahmen von diesem Recht.
Beinhaltet die Möglichkeit für den Betroffenen, unrichtige ihn angehende personenbezogene Daten korrigieren zu lassen.
Beinhaltet die Möglichkeit für den Betroffenen, Daten beim Verantwortlichen löschen zu lassen – wenn die Daten nicht mehr notwendig sind, rechtswidrig verarbeitet werden oder eine Einwilligung widerrufen wurde. Es gelten die in § 35 BDSG geregelten Ausnahmen.
Beinhaltet die Möglichkeit für den Betroffenen, eine weitere Verarbeitung der ihn angehenden personenbezogenen Daten vorerst zu verhindern. Eine Einschränkung tritt vor allem in der Prüfungsphase anderer Rechtewahrnehmungen ein.
Beinhaltet die Möglichkeit für den Betroffenen, die ihn angehenden personenbezogenen Daten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zu erhalten. Gemäß Art. 20 Abs. 3 Satz 2 DSGVO steht dieses Recht nicht zur Verfügung, wenn die Datenverarbeitung der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben dient.
Beinhaltet die Möglichkeit für Betroffene, in einer besonderen Situation der weiteren Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu widersprechen, soweit diese durch die Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben oder öffentlicher sowie privater Interessen gerechtfertigt ist. Es gelten die in § 36 BDSG geregelten Ausnahmen.
Beinhaltet die Möglichkeit, die gemäß Art. 6 Abs. 1 a) DSGVO oder gemäß Art. 9 Abs. 2 a) DSGVO erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf getätigten Verarbeitungen.